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HI10530

Digitale pH-Elektrode für Halbfeststoffe und Emulsionen - HI10530

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Die HI10530 ist eine nachfüllbare digitale pH-Elektrode im Glasgehäuse mit doppelter Kontaktstelle. Diese digitale pH-Elektrode hat einen eingebauten Temperatursensor für temperaturkompensierte Messungen. Diese Sonde verfügt über einen 3,5-mm-Anschluss, der ausschließlich für die Verwendung mit den edge® Tablet-Messgeräten von Hanna Instruments entwickelt wurde. In der HI10530 ist ein Mikrochip integriert, auf dem Kalibrierdaten, Elektrodentyp und Seriennummer gespeichert sind. Die HI10530 verfügt über einen dreifachen Keramikübergang und die Sensorspitze ist aus Niedrigtemperaturglas gefertigt. Diese Bauweise ist ideal für Emulsionen, Fette und Cremes, Boden- und halbfeste Proben, Lösungen mit niedriger Leitfähigkeit und für die Messung von Proben bei kalten Temperaturen.
  • Eingebauter Temperatursensor
  • Dreifaches Keramikdiaphragma
  • 3,5-mm-Anschluss

Hanna Instruments bietet eine große Auswahl an pH-Elektroden an, die für viele verschiedene Anwendungen ausgelegt sind. Die Art des für die pH-Messung verwendeten Glases, die Kolbenform, das Gehäusematerial, die Art der Verbindung, die Art der Referenz und der verwendete Elektrolyt sind nur einige der Überlegungen bei der Konstruktion einer Elektrode.

Die HI10530 ist eine digitale Elektrode mit Niedertemperaturglas, einer konischen Spitze, Glasgehäuse, dreifachem Keramikübergang und ist nachfüllbar mit 3,5 M KCl.

Eingebauter Mikrochip

Der eingebaute Mikrochip speichert Sensortyp, Seriennummer und Kalibrierungsinformationen, einschließlich Datum, Uhrzeit, Offset, Steilheit, Sondenzustand und verwendete Puffer. Diese Informationen werden von edge® automatisch abgerufen, sobald die Elektrode eingesteckt wird. Die Funktion zur Informationsübertragung ermöglicht den Austausch von Sonden im laufenden Betrieb, ohne dass eine Neukalibrierung erforderlich ist. Alle pH-Messungen werden innerhalb der Elektrode durchgeführt und digital auf das Messgerät übertragen. Dies überwindet alle Rauschprobleme, die mit dem herkömmlichen hochohmigen analogen Messsystem verbunden sind. Elektrisches Rauschen kann von einem eingebauten Temperatursensor und während der Arbeit in einer feuchten Umgebung hervorgerufen werden.

Niedrigtemperaturglas

Die Messung des pH-Wertes bei sehr hohen Temperaturen wirkt sich nachteilig auf den empfindlichen Glaskolben aus und verkürzt dessen Lebensdauer. Eine pH-Elektrode mit Allzweckglas hat einen Widerstand von 100 MΩ bei 25 °C, während der Widerstand von Niedrigglas bei 25 °C etwa 50 MΩ beträgt. Wenn die Temperatur des Glases in der Probe abnimmt, nähert sich der Widerstand des Niedrigtemperaturglases dem des Allzweckglases an. Bei Verwendung von Allzweckglas würde der Widerstand über den optimalen Bereich hinaus ansteigen, was zu einer erhöhten Impedanz führt und letztlich die Messung beeinträchtigt. Die HI10530 ist für Proben innerhalb eines Bereiches von -5 bis 100 °C ausgelegt.

Konische Glasspitze

Das konisch geformte Spitzendesign ermöglicht das Eindringen in Feststoffe, halbfeste Stoffe und Emulsionen für die direkte Messung des pH-Wertes in Lebensmitteln, Erde und Emulsionen wie Handcremes.

Glaskörper

Der Glaskörper ist ideal für den Einsatz im Labor. Das Glas ist beständig gegen viele aggressive Chemikalien und lässt sich leicht reinigen. Das Glasgehäuse ermöglicht auch eine schnelle Wärmeübertragung auf den internen Referenzelektrolyten. Die von der Referenzzelle erzeugte Spannung ist temperaturabhängig. Je schneller das Gleichgewicht, desto stabiler das Referenzpotential.

Eingebauter Temperatursensor

Die HI10530 verfügt über einen eingebauten Temperatursensor, der sich in der Spitze der pH-Elektrode befindet. Der Thermistor-Temperaturfühler sorgt für eine hochgenaue Temperaturmessung und liegt so nah wie möglich an der pH-Elektrode, um den Einfluss der Temperatur auf das Membranpotential zu kompensieren. Dadurch ist es möglich, eine genaue temperaturkompensierte Messung vorzunehmen.

Dreifaches Keramikdiaphragma

Der dreifache Keramikübergang ermöglicht eine schnellere Durchflussrate des Elektrolyten von der Referenz in die Lösung. Eine standardmäßige pH-Elektrode verwendet einen einzelnen Keramikübergang, der einen Elektrolytfluss von 15 bis 20 µL/h ermöglicht, während die HI10530 über drei Keramikübergänge, die einen Elektrolytfluss von 40 bis 50 µL/h ermöglichen, verfügt. Diese hohe Durchflussrate sorgt für ein schnelleres Ansprechverhalten der Elektrode und eine stabilere Messung in viskosen Lösungen oder Proben mit geringer Leitfähigkeit.

Doppelverbindungs-Referenz

Eine Elektrode mit Doppelkontakt verfügt über eine innere Kammer, die den Referenzdraht umgibt. Silberionen befinden sich im Elektrolyten der inneren Kammer, in der sich der Ag/AgCl-Referenzdraht befindet. Der Elektrolyt außerhalb dieser Kammer ist silberfrei. Das Doppelverbindungsdesign stellt sicher, dass praktisch kein Silber von der Elektrode in die Probe gelangt. Dieses Design ermöglicht Messungen bei Anwendungen, bei denen Silberionen in der Probe unerwünscht sind oder bei Proben, die Sulfide enthalten, die eine Ausfällung des Silbers und eine Verstopfung der Verbindungsstelle verursachen können. Die Verstopfung der Verbindungsstelle führt zu driftenden und sprunghaften Messwerten.

Nachfüllbar

HI10530 ist eine wiederauffüllbare Elektrode. Da es sich um eine Doppelkontakt-Elektrode handelt, wird als Fülllösung 3,5 M KCl (HI7082) verwendet. Diese Lösung enthält kein Silber wie bei einer Elektrode mit einfacher Kontaktstelle üblich ist.

3,5-mm-Anschluss

Die HI10530 verwendet einen 3,5-mm-Stecker, der das Anbringen und Entfernen der Sonde einfach und leicht macht. Dieser Steckertyp ist für Messgeräte, die digitale Elektroden verwenden, proprietär.

 

 

Herkömmliche Elektroden sind in der Regel Einzelverbindungen. Wie in der Abbildung oben dargestellt, haben diese Elektroden nur eine einzige Verbindung zwischen dem internen Referenzdraht und der externen Lösung. Unter widrigen Bedingungen, wie z.B. Hochdruck, Hochtemperatur, stark saure oder alkalische Lösungen, wird der positive Fluss des Elektrolyten durch die Verbindung oft umgekehrt, was zum Eindringen von Probenlösung in den Referenzraum führt. Wird dies nicht überprüft, kann die Referenzelektrode verunreinigt werden, was zu einem vollständigen Elektrodenausfall führen kann. Ein weiteres potenzielles Problem bei Einzelverbindungselektroden ist die Verstopfung der Verbindung durch Silberchlorid (AgCl)-Ausfällung. Silber kann leicht in Proben, die Tris-Puffer oder Schwermetalle enthalten, ausgefällt werden. Wenn die Elektrolytlösung mit der Probe in Kontakt kommt, fällt etwas AgCl auf der Außenfläche der Verbindung aus. Das Ergebnis sinde driftende Messwerte durch den Sensor.

Hannas Doppelverbindungssystem hat, wie der Name schon sagt, zwei Verbindungen, von denen nur eine mit der Probe in Kontakt steht, wie in der Abbildung dargestellt. Unter ungünstigen Bedingungen ist die gleiche Tendenz des Probeneintritts erkennbar. Da das Referenzelektrodensystem jedoch physikalisch vom Zwischenelektrolytbereich getrennt ist, wird die Verschmutzung der Elektrode minimiert. Die Wahrscheinlichkeit einer Verstopfung der Verbindung wird auch mit einer Doppelverbindungselektrode reduziert, da die äußere Referenzzelle eine Fülllösung verwendet, die "silberfrei" ist. Da kein Silber vorhanden ist, bildet sich keine Ausfällung, die die Verbindung verstopft.

 

Specifications

Specification Name Detail
SKU HI10530
Description refillable, combination, digital pH electrode with conical tip
Reference double, Ag/AgCl
Junction / Flow Rate ceramic, triple / 40-50 µL/h
Electrolyte KCl 3.5M
Max Pressure 0.1 bar
Range pH: 0 to 12
Recommended Operating Temperature -5 to 70°C (23 to 158°F) - LT
Tip / Shape conic (12 x 12 mm)
Temperature Sensor yes
Matching Pin no
Amplifier yes
Body Material glass
Cable 1 m (3.3’)
Recommended Use fats and creams, high purity water, soil samples, potable water, semi-solid products, low conductivity solutions, emulsions
Connection 3.5 mm connector H
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