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HI12303

PEI-Körper-pH-Elektrode (Gel-gefüllt) - HI12303

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Die HI12303 ist eine pH-Elektrode aus Polyetherimid (PEI) mit einem eingebauten Temperatursensor und wird an das Messgerät mit einem Quick Connect DIN-Anschluss angeschlossen. Dieser Steckertyp ist nur für bestimmte Messgeräte wie das HI98190 vorgesehen.  Die pH-Elektrode HI12303 verfügt über einen einzelnen keramischen Übergang in der äußeren Referenzzelle, während der kugelförmige pH-Messbereich aus Allzweckglas besteht und durch die Rippen des robusten PEI-Körpers geschützt ist. Diese Konstruktion eignet sich hervorragend für Messungen mit tragbaren Messgeräten, da sie sehr langlebig ist und außer der Reinigung und Kalibrierung keine weitere Wartung erfordert.

 

  • Chemisch beständiges PEI-Gehäuse
  • Doppelanschluss-Referenz
  • Allzweckglas (GP)

Hanna Instruments bietet eine große Auswahl an pH-Elektroden an, die für viele verschiedene Anwendungen konzipiert sind. Die Art des Glases, das für die Messung des pH-Werts verwendet wird, die Form des Kolbens, das Material des Körpers, die Art der Verbindung, die Art der Referenz und der verwendete Elektrolyt sind nur einige der Designüberlegungen. Das HI12303 verwendet Allzweckglas (GP), einen kugelförmigen Kolben, einen Körper aus Polyetherimid (PEI), eine einzelne Keramikfritte und einen Doppelanschluss.

Sphärischer Kolben

Der kugelförmige Kolben ist für allgemeine Zwecke geeignet. Andere Spitzenformen sind konisch für die Penetration und flach für Oberflächenmessungen.

PEI-Elektrodenkörper

Der PEI-Elektrodenkörper (Polyetherimid) ist für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet und zeichnet sich durch seine Langlebigkeit bei Feldmessungen aus. Die Abschirmung um die kugelförmige Glasspitze minimiert die Bruchgefahr durch versehentliches Anstoßen oder Fallenlassen der Elektrode. Der PEI-Kunststoff ist ein hochwertiger Kunststoff, der chemisch resistent gegen viele aggressive Chemikalien ist.

Doppelanschluss-Referenz

Eine Doppelübergangselektrode hat eine innere Kammer, die den Referenzdraht umgibt. Im Elektrolyt der inneren Kammer, in der sich der Ag/AgCl-Referenzdraht befindet, sind Silberionen vorhanden; der Elektrolyt außerhalb dieser Kammer ist silberfrei. Durch die doppelte Sperrschicht gelangt praktisch kein Silber von der Elektrode in die Probe. Diese Konstruktion ermöglicht Messungen in Anwendungen, in denen Silberionen in der Probe unerwünscht sind oder sich Silberniederschläge an der Verbindungsstelle bilden können.

Quick Connect Din-Anschluss

Das HI12303 verwendet einen Quick-Connect-DIN-Anschluss, der das Anbringen und Abnehmen der Sonde einfach und bequem macht. Dieser Steckertyp ist eine Eigenentwicklung des Messgeräts. Kompatible Messgeräte finden Sie in der Spezifikationstabelle.

pH-Elektroden mit einem Anschluss im Vergleich zu solchen mit zwei Anschlüssen

Herkömmliche Elektroden haben in der Regel einen einzigen Anschluss. Wie in der obigen Abbildung dargestellt, haben diese Elektroden nur eine einzige Verbindung zwischen dem internen Referenzdraht und der externen Lösung. Unter ungünstigen Bedingungen, wie hohem Druck, hoher Temperatur, stark sauren oder alkalischen Lösungen, kehrt sich der positive Fluss des Elektrolyten durch die Verbindungsstelle oft um, was dazu führt, dass Probenlösung in den Referenzraum eindringt. Wenn dies nicht verhindert wird, kann die Referenzelektrode verunreinigt werden, was zu einem vollständigen Ausfall der Elektrode führt. Ein weiteres potenzielles Problem bei Einzelelektroden ist die Verstopfung der Verbindungsstelle durch Silberchlorid (AgCl), das sich ablagert. Silber kann sich in Proben, die Tris-Puffer oder Schwermetalle enthalten, leicht ablagern. Wenn die Elektrolytlösung mit der Probe in Kontakt kommt, scheidet sich etwas AgCl auf der Außenfläche der Kontaktstelle ab. Das Ergebnis sind unpräzise Messwerte des Sensors.

Das Hanna-Doppelanschlusssystem hat, wie der Name schon sagt, zwei Anschlüsse, von denen nur einer mit der Probe in Kontakt ist, wie in der Abbildung gezeigt. Unter ungünstigen Bedingungen ist die gleiche Tendenz zum Eindringen der Probe zu beobachten. Da das Bezugselektrodensystem jedoch räumlich vom Zwischenelektrolytbereich getrennt ist, wird die Verunreinigung der Elektrode auf ein Minimum reduziert. Die Wahrscheinlichkeit einer Verstopfung des Übergangs ist bei einer Elektrode mit doppeltem Übergang ebenfalls geringer, da die äußere Referenzzelle eine "silberfreie" Fülllösung verwendet. Da kein Silber vorhanden ist, kann sich auch kein Niederschlag bilden, der die Sperrschicht verstopft.

Spezifikationen

Gehäuse Material

PEI

Referenz

doppelt, Ag/AgCl

Anschluss/Flussrate

Keramik, einfach / 15-20 µL/h

Elektrolyt-Gel-Bereich pH

0 bis 12 Max. Druck 2 bar Spitzenform kugelförmig (Ø: 7,5 mm)

Empfohlene Betriebstemperatur

-5 bis 70˚C (23 bis 158˚F)

Temperatursensor

ja

Verstärker

ja

Kabel

koaxial; 1 m (3.3’)

Anschluss

Schnellanschluss DIN

Anwendungen

Feldanwendungen, Bodenlösung, Fotochemikalien, Labor (allgemeine Verwendung)

 

 



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